Chiara

 

Nicht nur das beeindruckende, dunkle Timbre – kraftvoll, etwas rauchig, mit einem Hauch London Grammar und einem guten Schuss romanischer Melancholie – sondern auch die Texte und Kompositionen von Chiara auf ihrer ersten EP «Mascra» machen Lust auf mehr. Und die Chancen, mehr von Chiara zu hören, stehen gut, denn die Rabiuserin hat mit ihren 18 Jahren schon eine beachtliche musikalische Geschichte hinter sich und mit diesem Rucksack noch viel vor:

 

Begonnen hat sie als Kind mit klassischem Gesang und Blockflöte, später kamen Gitarre und Klavier dazu, aber schon früh wusste Chiara, was wie will: ihre eigenen Songs schreiben und singen. Mit 14 konzentrierte sie sich auf Unterricht in Jazzpiano, Pop- und Jazzgesang, unter anderem bei Ursina, die letztes Jahr mit «you have my heart» in der Schweiz bekannt wurde. Schon mit ihrer ersten Eigenkomposition «Tertgau has la massa» («viel hast du gedacht») gewann Chiara einen Spezialpreis am Lions Wettbewerb 2012 in Ilanz, mit ihrer damaligen Band «nus» den ersten Platz im Bandwettbewerb. Die Sporen hat sie sich auf der Bühne bei Vernissagen, Firmenfesten und als Support bei regionalen Konzerten abverdient, mit Helvetia rockt stand sie 2015/16 auf Bühnen in der ganzen Schweiz. Im August 17 war sie auf der Kliibühne in Chur zu hören und im September 17 beim Kulturplatz Festival in Chur. Noch besucht Chiara die FMS in Ilanz, parallel bereitet sie sich mit ihrer neuen Gesangslehrerin Marion Denzler auf die Aufnahmeprüfung für die Jazzschule vor.

Am Anfang ihrer Songs steht übrigens immer ein Text. Um die eigenen Gedanken besser zu verstehen, muss man sie eben manchmal Schwarz auf Weiss auf einem Stück Papier sehen, findet sie. Die Töne kommen dann fast von allein dazu. Die Gänsehaut beim Zuhören auch.

 

 

Reinhören…

JoomSpirit